Nachrichten

Sonntag, 11. Juli 2010
Verdauungsförderer Schnaps? Kräuter helfen besser!

Die alte Mär, ein Schnaps nach einer schweren Mahlzeit würde die Verdauung fördern, ist - eine Mär.

Im Gegenteil geht der überwiegende Teil des Alkohols ins Gehirn wo er »wichtige Nerven blockiert, die dafür zuständig sind, dass die Nahrung vom Magen in den Dünndarm transportiert wird.« (Zitat aus foodwatch).

Was dann? Foodwatch macht einen verblüffenden Vorschlag, wie man bereits beim Kochen mit gezielten Gewürzen für ein leicht verdauliches Essen sorgen kann.

Neugierig? Klicken Sie auf die Überschrift und Sie erfahren es.

Freitag, 2. Juli 2010
Alzheimer: Besserung mittels elektrischer Impulse auf das Gehirn?

Gemäß einer Studie einer italienischen Forschergruppe konnte bei einer kleinen Gruppe von Patienten eine Verbesserung des Wortverständnisses nachgewiesen werden, nachdem sie innerhalb zweier Wochen insgesamt zehnmal je 25 Minuten lang magnetische Impulse durch die Schädeldecke erfahren hatten.
Diese in Italien durchgeführte Studie zeigte aber auch, dass die Verbesserung nicht anhaltend ist.
Bei der Fortführung der Studie über weitere zwei Wochen konnte keine Steigerung der Fähigkeiten nachgewiesen werden; dies bestätigte sich auch darin, dass eine bislang nicht mit magnetischen Impulsen behandelte Vergleichsgruppe rasch zu ihren Kameraden aufschloss.

Keine Verbesserung gab es beim Gedächtnis und bei der für Alzheimer-Patienten stark eingeschränkten Entscheidungsfindung im täglichen Leben.

Den ganzen Artikel finden Sie, wenn Sie auf die Überschrift klicken.

Freitag, 2. Juli 2010
Dänische Studie: Zweifel an der Wirksamkeit der Mammographie

Wie hilfreich ist das Screening, die Reihenuntersuchung auf Brustkrebs tatsächlich?

Wie im britischen »Guardian« zu lesen ist, kam eine langjährige Untersuchung von dänischen Wissenschaftlern zu dem Ergebnis, dass es keine Anhaltspunkte für eine derartige Meinung gibt, ganz entgegen früheren optimistischen Vorhersagen.

Wie sich herausstellte, wiesen die Ergebnisse, die anhand dreier Patientengruppen in verschiedenem Alter ermittelt wurden, keine geringere Sterblichkeit aufgrund Brustkrebserkrankung auf als bei der großen Vergleichsgruppe von 80 Prozent der dänischen Frauen, die kein Screeing durchlaufen hatten.

Ganz im Gegenteil war die Sterblichkeitsrate bei der Vergleichsgruppe der 50 bis 70-Jährigen sogar geringer. Bei den beiden anderen Altersgruppen gab es keine Unterschiede, weshalb die Reihenuntersuchungen kritisch gesehen werden müssen.

Ungeachtet dessen sollte jede Frau allmonatlich die hinlänglich bekannten Methoden der Selbstuntersuchung anwenden.

Den Artikel aus dem »Guardian« finden Sie in voller Länge, wenn Sie auf die Überschrift klicken.

Donnerstag, 24. Juni 2010
Neue Studie: Kaffee ist gut fürs Herz!

Laut Süddeutscher Zeitung haben Forscher des Medizinischen Zentrums der Universität Utrecht herausgefunden, dass offenbar weder Kaffee noch Tee Herzerkrankungen begünstigen. Auch das Risiko eines Schlaganfalls sei ein wenig geringer.

Dies wurde im Fachmagazin »Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology« veröffentlicht.

Der Studie zufolge, durchgeführt an 37.000 Personen im Zeitraum von 13 Jahren, habe nicht nur ergeben, dass Kaffeegenuss mit zwei bis vier Tassen pro Tag die Wahrscheinlichkeit einer Herzerkrankung nicht nur um 20 Prozent senkt, sondern auch, dass Teetrinker dabei noch besser wegkommen: Deren Risiko mindert sich um 45 Prozent.

Kaffee-Konsumenten mit einer Dosis ab fünf Tassen pro Tag konnte man allerdings doch eine Gesundheitsgefährdung nachweisen - ob man diese allerdings nur auf den Kaffeegenuss zurückführen könne, sei unklar.

Den gesamten Artikel können Sie lesen, wenn Sie auf die Überschrift klicken: http://www.sueddeutsche.de/wissen/tee-und-kaffee-gut-fuer-das-herz-1.962647

Donnerstag, 24. Juni 2010
Und wieder: Gefahr für Babies beim Kaiserschnitt

Die Thematik »Kaiserschnitt: Ja oder Nein« gerät zum Dauerthema. Auch auf meiner Website finden Sie zwei eindeutige Kommentare zu diesem Thema (einer so alt, dass ich ihn bereits gelöscht habe).
Sie sehen, das Thema ist ein Dauerbrenner.

Wie die Süddeutsche Zeitung am 22. Juni 2010 berichtet, gibt es neue Untersuchungen und vor allem Ergebnisse zum Thema »Gesundheitsgefährdungen von Babies aufgrund eines Kaiserschnitts«.

Demzufolge fehlt den per Kaiserschnitt zur Welt gekommenen Babies ein wichtiger Infektionsschutz. Die SZ schreibt: » So wiesen sie (die Babies) zum Beispiel Staphylococcus aureus nach, ein gegen viele gängige Antibiotika resistenter Keim, der Hautinfektionen und im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Krankheiten wie eine Lungenentzündung hervorrufen kann.«
Und weiter:
» Demnach waren 64 bis 82 Prozent der Säuglinge, die an einer durch Staphylococcus aureus verursachten Hautinfektion litten, per Kaiserschnitt zur Welt gekommen.«

Lesen Sie weiter, wenn Sie auf die Überschrift klicken.

Donnerstag, 24. Juni 2010
Erhöhen Moblifunkmasten die Krebsgefahr für Kleinkinder?

Laut SPIEGEL vom 23. Juni 2010 gibt es zwar keine Risikobewertung für die Gesundheit von Kleinkindern und ungeborenen Babies, die im Umkreis von Mobilfunkmasten leben. Eine britische Studie (veröffentlicht im "International Journal of Epidemiology" ) zeigt, wie der SPIEGEL berichtet, kein erhöhtes Risiko einer Krebserkrankung für diese Gruppe von Kindern.

Allerdings wurde diese Studie nur über den Zeitraum von zehn Jahren durchgeführt – ob nach Ablauf dieser Zeitspanne sich dann doch zeigt, dass es ein erhöhtes Risiko einer Krebserkrankung besteht, wird sich erst in Jahren erweisen.

Dann wird sich herausstellen, ob Vorsichtsmaßnahmen in Form niedriger Grenzwerte, wie sie nur unsere Politiker zu unserem Wohle erlassen können, nicht doch segensreich gewesen wären.
Oder, im Umkehrschluss gesprochen: Ob der blauäugige Verzicht auf niedrigere Grenzwerte nicht vielleicht ein Fluch für die Bevölkerung war.

Den gesamten SPIEGEL-Artikel können Sie nachlesen, wenn Sie auf die Überschrift klicken.

Freitag, 4. Juni 2010
Plastikmüll: Eine Gefahr für unsere Gesundheit

Das Photo zeigt einen durch Anschwemmung komplett vermüllten Strand auf der Trauminsel Hawaii.....

Jeder weiß es und doch muss es hin und wieder deutlich gesagt werden: Unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind auch von einer intakten Umwelt abhängig.

Jedermann weiß inzwischen, dass z.B. Plastiktüten alljährlich in der Größenordnung von Hunderten von Milliarden Stück an Kunden beim Einkauf verteilt werden.
Nicht jedermann aber weiß, dass sich im Pazifik eine unvorstellbare Plastik-Müllflut von der Größe Zentral-Europas angesammelt hat (kein Witz!).

Kalifornien setzt neue Maßstäbe: die Umweltorganisation www.environmentcalifornia.org hat für eine Reduktion von Gratis-Plastiktüten gekämpft und war damit erfolgreich: Kaliforniens Rat hat sich für heftige Kosten für Plastiktüten ausgesprochen, die an Kunden ausgegeben werden. Immerhin sind es laut der Tageszeitung »San Francisco Chronicle« an die 19 Milliarden Plastiktüten, die allein in kalifornischen Läden und Malls jährlich an Käufer verteilt werden.
Auch der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger unterstützt diese Gesetzesinitiative.

Im Bundesstaat Oregon ist eine gleichartige Initiative im Gange, und 14 weitere amerikanische Bundesstaaten beschäftigen sich mit diesem Problem.

Ich selbst habe vor Jahren in Indonesien an einem nur mit Mühe auf eigene Faust erreichbaren einsamen Strand erlebt, wie mich dort stundenlang Tausende und Abertausende von hellblauen Plastiktüten umschwebten, die ein lauer Wind wohl von einer Mülldeponie herüber wehte….


Wenn Sie, lieber Leser, auf Plastiktüten verzichten können, dann tun Sie es - konsequent.
Es nutzt Ihrer Gesundheit.


Wenn Sie auf die Überschrift klicken, öffnet sich der Link zur Original-Meldung des San Francisco Chronicle vom 2. Juni 2010.

Weitere Informationen unter:
http://www.google.de/imgres?imgurl=http://farm3.static.flickr.com/2247/2149702651_5602608d90.jpg&imgrefurl=http://www.frank-wettert.de/der-muellstrudel-wo-unsere-turnschuhe-16-jahre-lang-kreisen/&usg=__wQPCEHSOoNVUkEGUef_dkDEGxhw=&h=375&w=500&sz=177&hl=de&start=9&um=1&itbs=1&tbnid=0I2ZFdnb3pRP1M:&tbnh=98&tbnw=130&prev=/images%3Fq%3Dplastikm%25C3%25BCll%2Bpazifik%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN%26tbs%3Disch:1
Dort gibt es auch einen Film zu diesem Thema. Auch wenn man nur wenig Englisch versteht: allein die Bilder sprechen für sich.

Donnerstag, 3. Juni 2010
Bakterien-Käse: foodwatch stellt Strafanzeige

"Wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung hat foodwatch Strafanzeige gegen Lidl, die Firma Prolactal und das baden-württembergische Verbraucherministerium gestellt. Grund ist die Informationspolitik der Verantwortlichen im Falle des listerien-belasteten Harzer Käses."
(Auszug aus der Veröffentlichung von foodwatch vom 21.5.2010).

Den gesamten Text können Sie abrufen, wenn Sie auf die Überschrift klicken.

Donnerstag, 6. Mai 2010
Kindesentwickklung: Die ersten fünf wichtigen Jahre

Das amerikanische medizinische Monatsjournal »Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine« beschäftigt sich in der Mai-Ausgabe mit der Kindesentwicklung in den ersten fünf Jahren und zeigt die gravierenden Einwirkungen einer sorglos verwendeten technischen Umwelt und eines unüberlegten Elternverhaltens auf die Entwicklung der Kinder auf.

Vor allem die fatalen Auswirkungen auf die gesamte Lebenszeit des Nachwuchses sind alarmierend: Ob dies nun Zigarettenkonsum der Mütter/ Eltern während und auch nach der Geburt ist oder sonstiger Drogenmissbrauch, die Folgen sind laut »Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine« nicht zu übersehen und können zu erheblichen Nachteilen in der Entwicklung führen.

Vor allem der unkontrollierte Fernsehkonsum der Kinder ist den Autoren dieser Fachzeitschrift einen eindringlichen Appell wert. Folgen wie mangelnde Aufmerksamkeit in der Schule, Unfähigkeit in der äusseren Wahrnehmung, Fehlen ausreichender Kontakte mit der lebendigen Umwelt und damit ausgelöst Unsicherheit bei der Konfrontation mit Neuem und vor allem ein möglicherweise das ganze Leben beeinträchtigende Übergewicht mit all den fatalen gesundheitlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen seien unausweichlich.

Ich selbst habe einen Säugling erlebt, der tagsüber keine 30 Zentimeter vom ewig eingeschalteten Fernseher in seinem Körbchen »lebte«, sprich dort schlief, gefüttert wurde etc. – von einer gewiss liebevollen Mutter, die aber offensichtlich keine Ahnung hatte, was sie ihrem Kind damit antat.


Ich würde nicht so weit gehen wie Dr. Steve Martin, der sarkastisch meint, »Solange das Kind noch nicht geboren ist, haben Eltern noch nichts falsch gemacht«:
Eltern haben alle Möglichkeiten der Welt, ihre Kinder vor nachteiligen Verhaltensweisen und Entwicklungen zu bewahren.

Die Süddeutsche Zeitung hat sich ebenfalls des Themas angenommen: Siehe
http://www.sueddeutsche.de/,ra18m1/wissen/140/510261/text/

Freitag, 26. September 2008
Nanotechnologie: Neue Forschungsergebnisse zu gesundheitlichen Auswirkungen

Der brandaktuellen Nanotechnologie sowie deren Problemen und bisher kaum kalkulierbaren gesundheitlichen Risiken widmet die Zeitschrift »SZ-Wissen« drei Seiten der jüngsten Ausgabe.
Dieses Thema finden Sie auch auf meiner Website unter der Rubrik Nachrichten, wo ich am 8. Juni 2008 bereits darüber berichtet habe.

Diese Materie ist mir auch aus aktuellem Anlass nicht ganz fremd: Vor einigen Wochen befragte ich auf der Suche nach einem großen Fensterhersteller nämlich eine bundes- und europaweit agierende deutsche Fassadenbaufirma, ob man mir Fenster mit Nano-Beschichtung liefern könne. (Immerhin soll sich auf solchen Fenstern ja praktisch nie Schmutz ablagern.)

Dies wurde klipp und klar und ohne jede Umschweife verneint: »Wir werden solange kein einziges Fenster mit Nano-Technologie herstellen, solange die gesundheitlichen Risiken nicht vollständig ausgeräumt sind!« so der Originalton des Unternehmens.

Gäbe es nur das (nie klar umrissene) sog. »Restrisiko«, so würde diese Firma wohl solche Fenster herstellen und verkaufen. Dass sie es nicht tut, spricht eine überdeutliche Sprache.

Sie brauchen keine neuen Fenster, aber Sie benutzen Sonnencremes und ihre pommes frites essen Sie mit Ketchup? Dann ist dieser Hinweis vielleicht doppelt so wichtig für Sie - denn in beiden sind Nanoteilchen drin.

Wenn Sie auf die Überschrift klicken, kommen Sie zur SZ-Seite.

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